Jaghunde braucht man bei vielen Jagdarten.

Jagdarten

Es gibt viele Jagdarten. Je nach Revier-und Geländeverhältnissen sowie nach der Zahl der Jäger und der verwendeten Hilfsmittel, aber auch nach Art und Zahl des zu erlegten Wildes, kann sich die Methode der Jagdausübung verändern.Die einzelnen Methoden der Jagd bezeichnet man als Jagdart.

Jagdarten haben sich im Lauf der Geschichte entwickelt

Im Laufe der Geschichte der Menschheit haben sich verschiedene Jagdarten entwickelt, dies gilt bis in die Neuzeit. Die Entwicklung der Jagdarten steht natürlich auch im Zusammenhang mit der Waffentechnik.

Fangjagd

Bevor Feuerwaffen weitgehende Verbreitung gefunden hatten, war die Fangjagd auf Wild besonders bedeutsam. Mit Gruben, Netzen, Schlingen und Fallen wurde seinerzeit die Fangjagd betrieben.

Hetzjagd

Auch gab es die sogenannte Hetzjagd. Mit Hunden wurde das Wild so lange gehetzt, bis es erschöpft zusammenbrach und entweder von den Hunden gefangen wurde oder so lange gepackt wurde, bis der Jäger mit der blanken Waffe (Saufeder, Spieß, Späher) das Wild töten konnte.

Frühe Fernwaffen – Wurfspieß, Pfeil und Bogen

Fernwaffen sind Waffen, die aus der Ferne wirken. Vor Entwicklung der Feuerwaffen standen dem Jäger nur der Wurfspieß, Pfeil und Bogen sowie die Schleuder und in der späteren Zeit die Armbrust zur Verfügung.

Feuerwaffen haben eine Wende bei den Jagdarten eingeleitet

Die Jagdarten haben sich jedoch mit Einführung der Feuerwaffen und deren Weiterentwicklung stark verändert. Heutzutage wird Wild fast ausschließlich mit Feuerwaffen erlegt, also geschossen. Die Fangjagd spielt allerdings auch noch eine Rolle, wenn auch eine untergeordnete. Sie wird in aller Regel auf Raubwild ausgeübt. Daneben ist noch die Beizjagd zu nennen, die in Deutschland jedoch nur ausgeübt werden darf, wenn man einen gültigen Falknerschein und einen Falknerjagdschein besitzt.

Verbotene Jagdarten

Nach dem Bundesjagdgesetz gibt es zudem sachliche Verbote hinsichtlich verschiedener Jagdarten. Verboten wurden für das Wild besonders grausame Jagdarten. Die Hetzjagd mit Hunden zählt dazu.

Einteilung moderner Jagdarten

Moderne Jagdarten kann man zunächst unterteilen in Einzeljagd und Gesellschaftsjagd.

Einzeljagd

Bei der Einzeljagd findet sich die Pirsch, der Anstand sowie der Ansitz. Daneben gibt es noch die Lockjagd, sowie verschiedene Jagdarten mit dem Hund (buschieren, stöbern, Wasserjagd, brackieren, sowie die Baujagd.) Zu nennen ist auch noch das frettieren, hier wird mit einem Frettchen die Baujagd speziell auf Kaninchen betrieben.

Gesellschaftsjagd

Bei der Gesellschaftsjagd steht vor allen Dingen die Treibjagd im Vordergrund, die Streife und das Kesseltreiben. Weitere Jagdarten der Gesellschaftsjagd ist das Standtreiben, die Drückjagd und die Riegeljagd. Auch die Lappjagd ist zu nennen.

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